Pressemitteilungen

ABSA Cape Epic 2013

Team Bulls beim ABSA Cape Epic 2013

Stage 3 ABSA Cape Epic, RSA, Saronsberg – Saronsberg, 92km / 1.950hm Platt/Huber siegen erneut  


Deutsch-Schweizer Paarung verteidigt Gesamtführung
Dietsch/Böhme auf dem Podium

Die dritte Etappe des Cape Epic über 92 Kilometer und 1.950 Höhenmeter rund um Saronsberg wurde für das Team Bulls erneut zum vollen Erfolg. Tagesschnellste waren erneut Platt/Huber, nachdem sich die beiden in der zweiten Rennhälfte wieder ein hartes Duell mit Sauser/Kulhavy geliefert hatten. Wie schon am gestrigen Tage zeigten auch Dietsch/Böhme weiterhin sehr starke Form und überquerten die Ziellinie auf Rang drei. Besonders hoch einzuschätzen ist aber der siebte Tagesrang von Stefan Sahm und Simon Stiebjahn. „Simon ist echt ein Wahnsinns-Kämpfer. Was der junge Kerl mit seinen 22 Jahren hier zeigt ist aller Ehren wert. Das könnte unser Mann für die Zukunft sein.“ Lobte der 3-fache Cape Epic-Sieger Sahm seinen 13 Jahre jüngeren Teampartner.

Wie erwartet fackelten Sauser/Kulhavy nach dem Start nicht lange und traten mächtig auf ´s Gas. Etwa ab Kilometer 50 hatte das hohe Tempo das Feld der Profis komplett zerfleddert und als Sauser/Kulhavy ihre Attacken lancierten, waren einzig die in der Gesamtwertung führenden Bulls-Piloten Platt/Huber in der Lager dem horrenden Tempo zu folgen. 30 Kilometer vor dem Ziel entschieden Platt/Huber dann aber ihren eigenen Rhythmus weiter zu fahren um noch etwas Kraft für die kommenden vier Tage zu sparen. Sie ließen Sauser/Kulhavy ziehen, schafften es aber den Rückstand konstant unter zwei Minuten zu halten. Dietsch/Böhme und Sahm/Stiebjahn verblieben nach der Attacke zunächst zusammen mit Hermida/van Houts, Fontana/Fumic, Knox/Yamamoto und Lill/Keey in der Verfolgergruppe, Dietsch/Böhme lösten sich später aber von der Konkurrenz und rasten alleine in Richtung Ziel.

Platt/Huber erreichten das Ziel in Saronsberg nach einer Fahrzeit von 3:53:17 h – und hier folgte die Überraschung: Sauser/Kulhavy hatten zwei Kilometer vor dem Ziel eine Abzweigung übersehen und dabei soviel Zeit verloren, dass Platt/Huber sie unbemerkt überholt und die Etappe doch noch gewonnen hatten. Sauser/Kulhavy finishten als zweite, Dietsch/Böhme folgten wenig später auf Rang drei. Sahm/Stiebjahn komplettierten die erneut extrem starke Performance des ganzen Team Bulls mit Rang sieben. „Heute hat sich wieder gezeigt, daß das Cape Epic ein ganz spezielles Rennen ist. Du brauchst einfach das gesamte Paket um am Ende ganz oben zu stehen. Wir sind davon zwar noch ein ganzes Stückchen entfernt, aber dieser Tag war ein weitere Schritt auf dem Weg zu unserem großen Ziel – dem Gesamtsieg“ resümierte Platt.

„Auf den ersten Kilometern dachte ich `Oh je, das wird heute ein ganz schwerer Tag. Aber dann ging es immer besser und in der zweiten Rennhälfte konnten Tom und ich richtig aufdrehen. Als wir uns aus der Verfolgergruppe gelöst haben war das gar nicht so schwer, wir sind einfach unser Ding gefahren.“ Erzählte Böhme und freute sich mächtig über einen weiteren Tag auf dem Podium.

Ergebnisse:

Stage #3:

1. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 3:53:17 h

2. Christoph Sauser / Jaroslav Kulhavy – Burry Stander-Songo – 3:54:03 h

3. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 3:59:10 h

7. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 4:04:56 h

Gesamtwertung:

1. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 14:58:25 h

2. Christoph Sauser / Jaroslav Kuhlavy – Burry Stander-Songo – 15:07:15 h

3. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 15:10:41 h

10. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 15:55:34 h

 

Bilder: Team Bulls

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Stage 2, ABSA Cape Epic, RSA, Citrusdal – Saronsberg, 146km / 2.350hm  

Doppelsieg für Team Bulls!

Platt/Huber rasen mit Etappensieg in gelb, Dietsch/Böhme auf Rang zwei

Die zweite Etappe von Citrusdal nach Saronsberg in Tulbagh wurde für das Team Bulls zum vollen Erfolg. Karl Platt und Urs Huber sicherten sich nicht nur mit deutlichem Vorsprung den Etappensieg vor ihren ebenfalls außerordentlich stark fahrenden Bulls-Teamkollegen Thomas Dietsch und Tim Böhme, sondern konnte sich auch das gelbe Trikot der Gesamtführenden überstreifen. Auch für Stefan Sahm und Simon Stiebjahn verlief die dritte Etappe sehr gut - das dritte Bulls-Duo kämpfte sich auf Rang neun.

Die mit 146km längsten Etappe des Cape Epic begann ausnahmsweise mal nicht sofort mit Vollgas und so blieb in der ersten Rennhälfte eine größere Gruppe der Favoritenteams beisammen. Alle drei Bulls-Duos waren in dieser ersten großen Spitzengruppe vertreten. Mit der Zeit wurde das Tempo aber immer mehr erhöht und irgendwann wurde es für Sahm/Stiebjahn, ebenso wie für viele andere Teams, etwas zu schnell.

Kurz nach der zweiten Verpflegung bei km 76 ging die Post dann richtig ab. Sauser/Kulhavy nutzen an einer Engstelle die Gunst der Stunde und attackierten mit aller Kraft. „Ich habe die Zeichen zwischen Jaro und Urs gesehen und wusste sofort dass wir da dabei sein müssen“ schilderte Platt die entscheidende Situation. „Dann hat Jaro ein Ding hin geschmettert dass einem Hören und sehen vergangen ist.“ Doch Platt/Huber konnte die Hinterräder von Sauser/Kulhavy halten und brachten schnell eine mehrminütige Lücke zwischen sich und die Konkurrenz. In der Folge bliesen auch Dietsch/Böhme zum Angriff und Bulls 2 setzte sich ebenfalls aus der ehemaligen Spitzengruppe ab.

Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel wurden Sauser/Kulhavy durch einen Defekt aufgehalten, sodass Platt/Huber sich allein an der Spitzen wiederfanden. Bald überholten auch Dietsch/Böhme Sauser/Kulhavy und die beiden Bulls-Duos rasten mit einigen Minuten Abstand einem grandiosen Doppelsieg entgegen. Damit sicherten sich Platt/Huber nicht nur den Etappensieg, sondern katapultierten sich auch ins gelbe Trikots der Gesamtführenden. Dietsch/Böhme rückten auf die zweite Position der Gesamtwertung vor.

Auch für Sahm/Stiebjahn verlief die Etappe sehr gut. Der Infekt, den sich Bulls-Youngster Stiebjahn in den Tagen vor dem Cape Epic eingefangen hatte, war abgeklungen und so konnten auch Sahm/Stiebjahn den Gashahn aufdrehen. Platz neuen war der Lohn für die 146km lange Mühe und das Team Bulls bracht somit alle drei Teams in die Top 10.

„Wahnsinn, einfach Wahnsinn!! Um ehrlich zu sein haben wir nicht damit gerechnet, dass es auf dieser langen Etappe so mit der Brechstange zur Sache geht. Aber so ist das Cape Epic eben, planen kannst Du da fast nichts. Die letzten 60 Kilometer waren voll am Limit – wenn nicht sogar etwas drüber. Aber der Aufwand musste sein und wir sind mit einem Doppelsieg und dem gelben Trikot belohnt worden. Der Tag ist ein voller Erfolg für das Team Bulls!“ freute sich Platt nach dem Zieleinlauf.

Ergebnisse: Stage #2:

1. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 5:35:32 h

2. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 5:41:20 h

3. Christoph Sauser / Jaroslav Kulhavy – Burry Stander-Songo – 5:44:16 h

9. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 05:49:45 h

 

Gesamtwertung:

1. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 11:05:08 h

2. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 11:11:31 h

3. Christoph Sauser / Jaroslav Kuhlavy – Burry Stander-Songo – 11:13:12 h

12. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 11:50:38 h

 

© Sportograf und
© Michal Cerveny

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Stage 1, ABSA Cape Epic, RSA Citrusdal – Citrusdal, 96km / 2.396hm  

Platt/Huber und Dietsch/Böhme
rasen gemeinsam aufs Podium

Team Bulls demonstriert bei schwerer erster Etappe geschlossene Stärke

Nach dem gestrigen Prolog begann das `richtige´ Cape Epic heute morgen 07:00 Uhr mit dem Start zur ersten Etappe. Die 96 Kilometer langer Runde rund um Citrusdal hielt vor allem eines für die Profis bereit: jede Menge Sand, Steine und Dornen.

Bereits nach wenigen Kilometern begann der erste Anstieg, zuvor gab es im Feld nervöses Gedränge um die beste Position auf dem schwierigen Terrain. Am Berg waren es dann immer wieder die Bulls-Profis, die das Tempo bestimmten und das Feld sukzessive dezimierten. Bald bildete sich eine Spitzengruppe aus sechs Teams, in der vor allem Platt/Huber und Dietsch/Böhme die bestimmenden Faktoren waren. Bis zur Hälfte des Rennens verloren dann Cannondale-Blend (Lill/Keey), Scott Factory Racing (Buys/Beukes) und Scott-Swisspower (Schurter/Vogel) den Anschluss. Nach der zweiten Verpflegung bei km 52 attackierte dann Multivan-Merida (Hermida/van Houts) und löste sich von den beiden Bulls-Duos. Bis ins Ziel nach Citrusdal begann nun eine Verfolgungsjagd, bei der Platt/Huber und Dietsch/Böhme zum einen gemeinsam Jagd auf Herminda/van Houts machten, zum anderen aber versuchten sich Burry Stander-Songo (Sauser/Kulhavy) vom Leib zu halten, die nach einem frühen Defekt versuchten so viel wie möglich Zeit gut zu machen. Bei Kilometer 72 lag Merida 2:30 Minuten in Front, im Finale drehten die Bulls-Profis dann nochmal ordentlich auf und reduzierten den Abstand bis zur Ziellinie auf 1:20 Minuten. Platt/Huber finishten schlussendlich auf Rang drei und arbeiteten sich damit auch in der Gesamtwertung in die Podestränge vor. Dietsch/Böhme folgen auf Rang drei, und belegten damit den vierten Gesamtrang.

Für Sahm/Stiebjahn verlief die Etappe hingegen weniger optimal. Bei Kilometer 18 verlor Stiebjahns Gabel plötzlich irreparabel die Luft und der Cape-Epic Rookie musste die verbleibenden 76 Kilometer ohne Frontfederung und mit `tiefergelegtem´ Cockpit bestreiten. Doch Stiebjahn kämpfe wacker und der 15te Tagesrang der dritten Bulls-Duos war unter diesen Umständen eine sehr starke Leistung.

„Die Etappe war echt schwer, Terrain und Hitze haben allen zu schaffen gemacht. Aber wir haben zu viert sehr gut harmoniert, hatten gemeinsam einen schnellen Rhythmus und sind einfach ohne zu überziehen unser Rennen gefahren. Auch Sand, Steine und Dornen haben uns nicht aus der Ruhe gebracht. Die Jagd auf Merida war am Ende hart. Im Finale hatten wir alle Krämpfe, doch Karl und Urs haben zum Schluss trotzdem nochmal richtig drauf getreten. Das Doppelpodium ist der Hammer, wir sind alle sehr zufrieden!“ resümierte Böhme.

Ergebnisse:

Stage #1:

1. Jose Hermida / Rudi van Houts – Multivan Merida – 4:30:56 h

2. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 4:32:17 h

3. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 4:32:18 h

15. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 05:01:50 h

Gesamtwertung:

1. Jose Hermida / Rudi van Houts – Multivan Merida – 05:27:13 h

2. Christoph Sauser / Jaroslav Kulhavy – Burry Stander-Songo – 05:28:56 h

3. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 05:29:36 h

4. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 05:30:10 h

15. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 06:00:52 h

 

Bild: © Team Bulls

Prolog, ABSA Cape Epic, RSA Meerendal – Meerendal, 22km / 700hm  

Team Bulls beim Prolog voll im Soll

Platt/Huber rasen auf Rang fünf, Dietsch/Böhme sechste, Sahm/Stiebjahn auf zwölf

Der Prolog des Cape Epic wurde als Zeitfahren auf dem Meerendal Wine Estate ausgetragen. Für die drei Bulls-Duos Platt/Huber, Dietsch/Böhme und Sahm/Stiebjahn ging es vor allem darum einen guten Start in dieses wichtige Etappenrennen zu haben und möglichst schnell ihren individuellen Rhythmus zu finden.

„Der Prolog ist das erste Auflaufen der Top-Teams, jeder will zeigen was er kann, abergewinnen kannst Du das Cape Epic hier nicht. Wir schielen bei der kurzen Distanz nicht auf den Sieg, wollen einfach schnell und sicher durch kommen und eine gute Basis für die sieben folgenden Etappen legen. Wenn wir auf die Cross Country-Spezialisten etwas Zeit verlieren ist das kein Problem.“ schätze Platt die Bedeutung des Prologes vor dem Start ein.

Alle drei Bull-Duos präsentierten sich in sehr guter Verfassung und legten schnelle Zeiten hin. Auf den ruppigen Trails rund um die etwas außerhalb von Kapstadt gelegene Weinfarm Meerendal waren besonders die vollgefederten Bulls Wild Edge ein echtes Plus.

Bulls 3 (Sahm/Stiebjahn) sprintete auf Rang zwölf über die Linie und blieben mit einer Zeit von 59:02min deutliche unter der magischen Marke von einer Stunde. Bulls 2 (Dietsch/Böhme) fand vom Start weg einen schnellen Rhythmus und sicherten sich mit 57:51min Tagesrang sechs. Bulls (Platt/Huber) gingen als drittletztes Team auf die Strecke und gingen sofort an ihr Maximum. Mit 57:18min fuhr die deutsch-schweizer Paarung eine Top-Zeit und raste damit in die Top 5.

„Das war ein sehr guter Auftakt für uns. Karl konnte drehen wie eine Maschine, sein Hinterrad war sicher eines der schnellsten heute. Meine Sigma-Uhr zeigt mir einen Durchschnittspuls von 181 an, 201 war das Maximum. Voll am Limit nennte man das wohl. Es lief richtig gut und ich freue mich auf die kommenden Etappen.“ grinste Urs Huber.

Ergebnisse:

Prolog:

1. Christoph Sauser / Jaroslav Kulhavy – Burry Stander-Songo – 00:55:10 h

2. Jose Hermida / Rudi van Houts – Multivan Merida – 00:56:17 h

3. Marco Fontana / Manuel Fumic – Cannondale Factory Racing – 00:56:34 h

4. Alban Lakata / Robert Mennen – Topeak Ergon Racing – 00:57:03 h

5. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 00:57:18 h

6. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 00:57:51 h

12. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 00:59:02 h

Gesamtwertung:

1. Christoph Sauser / Jaroslav Kulhavy – Burry Stander-Songo – 00:55:10 h

2. Jose Hermida / Rudi van Houts – Multivan Merida – 00:56:17 h

3. Marco Fontana / Manuel Fumic – Cannondale Factory Racing – 00:56:34 h

4. Alban Lakata / Robert Mennen – Topeak Ergon Racing – 00:57:03 h

5. Karl Platt / Urs Huber – Team Bulls – 00:57:18 h

6. Thomas Dietsch / Tim Böhme – Team Bulls 2 – 00:57:51 h

12. Stefan Sahm / Simon Stiebjahn – Team Bulls 3 – 00:59:02 h

 

Bilder: © Sportograf

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