Pressemitteilungen

So wird Ihr Fahrrad frühlingsfit!

Tipps vom Fachmann für PRINZEN-Sänger Sebastian Krumbiegel

Mit den Temperaturen steigt nicht nur bei dem Leipziger Musiker und PRINZEN-Frontmann Sebastian Krumbiegel die Lust aufs Radfahren. Überall werden die Räder aus den Kellern an die Luft geholt. Vor den ersten Tritten in die Pedale sollte jedoch jeder Fahrer sein Rad einer gründlichen Inspektion unterziehen. Hartmut Stepputat, Niederlassungsleiter vom Zweirad-Center Stadler in Leipzig meint: „Jetzt ist die beste Zeit für einen Wunschtermin in einer Fachwerkstatt. Noch gibt es keine Warteschlangen für Sicherheitschecks.“

Sebastian Krumbiegel hat deshalb mit seinem E-Bike dort Station gemacht und sein Rad untersuchen und sich die wichtigsten Tipps verraten lassen. "Ich fahre gern Rad, wenn das Wetter gut ist. Der klare Vorteil beim E-Bike ist, dass ich ans Ziel komme, ohne zu schwitzen." Sprach´s und radelte nach erfolgreichem Check auf seinem PEGASUS E-Bike zum nächsten Termin. Im Gepäck die wichtigsten Tipps für ein frühlingsfittes Rad und das Gefühl, sicher durch die Saison zu kommen.

Die 5 Top-Tipps gelten für alle Fahrräder – auch für E-Bikes.

Eine Grundreinigung mit Wasser und Spülmittel steht am Anfang. Rostflecken mit Nass-Schleifpapier beseitigen, Schrauben nachziehen

1. Reifen: Profil zeigen!

Untersuchen Sie Ihre Reifen. Fachmann Christian Frey warnt: „Keine Glatze!“ Damit spricht der Zweirad-Mechaniker das hohe Risiko abgefahrener Reifen an, die dann keine Haftung mehr haben. Der Reifen muss auch ausgetauscht werden, wenn er porös ist, also Risse oder brüchige Stellen aufweist. Oft reichen bereits kleine Steinchen aus der vergangenen Saison, die sich in den Mantel geschoben haben.

Prüfen Sie dann den Reifenluftdruck. Die empfohlenen Werte sind stets auf der Seitenwand der Reifen verzeichnet –der minimale sowie der maximale Luftdruck in Bar. „Am besten fährt man mit maximalem Luftdruck“, empfiehlt Experte Frey, „umso leichter rollt das Rad“. Frey verweist auf Standpumpen mit Manometer, die Kontrollen leicht ermöglichen und für einen optimalen Luftdruck sorgen. Am Rad selbst sollte eine Handpumpe befestigt sein, die für den Notfall unterwegs ausreicht.

Ein letzter Blick sollte den Speichen der Räder gelten. Diese müssen Spannung haben. Sind sie zu locker, sollte ein Besuch in der Werkstatt eingeplant werden. Bei kaputten Speichen  sollte man das ganze Rad austauschen.

2. Bremsen: Keine Verschleiß-
Erscheinungen!

Gut funktionierende Bremsen sind für sicheres Fahren verantwortlich. Die Bremsklötze bei Felgenbremsen können Sie leicht selber austauschen. Wann muss das geschehen? „Wenn der Belag weniger als einen Millimeter dünn ist“, rät der Fachmann. Also: Abgenutzte, rillenlose Bremsklötze dringend austauschen! Scheibenbremsen sollten hingegen in einer Fachwerkstatt gewartet werden.

3. Licht: Immer schön helle sein!

Die Lichtanlage auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen. Ist sie defekt, können beschädigte Glühbirnen oder Kabel der Grund sein. Tipp: Ist die Glühbirne kaputt, diese gegen eine LED-Beleuchtung austauschen. Diese strahlt nicht nur heller, sondern lebt auch länger. Bei einer defekten Verkabelung: Zuerst die Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen, bei größeren Problemen sollte der Profi-Monteur Hand anlegen.

4. Kette: Laufen wie geschmiert!

Hier ist eine fürsorgliche Reinigung entscheidend. „Je mehr man die Kette reinigt, umso länger hält sie“, betont Zweirad-Mechaniker Frey und greift zu einem Lappen, um die Kette gründlich zu säubern. „Dieses altmodische Mittel ist das Beste.“ Nicht vergessen: Die Kette muss regelmäßig geölt werden, damit sie keinen Rost ansetzt. Die optimale Pflege: Die Tretkurbel behutsam rückwärts drehen und dünnflüssiges Öl sparsam auf die Kette träufeln, alternativ mit einer Flasche besprühen – am besten ein Tröpfchen pro Kettenglied. Dann den Antrieb im Leerlauf drehen, um das Öl zu verteilen.

Alle beweglichen Fahrradteile sollten eine Ölung bekommen. Ein bisschen Schmiermittel zum Beispiel auch auf Schaltzüge und Pedale!

5. Steuersatz und Tretlager:
Kein Spiel für beide!

Für Steuersatz und Tretlager gilt: Sie dürfen nicht zu locker sitzen. Zweirad-Mechaniker Christian Frey: „Wenn Sie die Vorderrad-Bremse ziehen, darf der Steuersatz kein Spiel haben.“ Das Gleiche gilt für das Tretlager. Der Test für jeden Radfahrer: Kurbel in die Hand nehmen und drehen. Hat das Tretlager Spiel, muss es ausgewechselt werden. Beides ist eine Sache für den Fachmann.